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Donnerstag, 16. Dezember 2021

Corona-Impfung für Kinder

 BARMER schaltet Experten-Hotline für Eltern

 


Die Barmer erweitert ihre Corona-Impfhotline. Ab sofort können Eltern und Sorgeberechtigte dort ihre Fragen zu der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für die Corona-Schutzimpfung der Fünf- bis Elfjährigen mit Vorerkrankungen stellen. „Die Corona-Pandemie ist für Familien eine sehr große Herausforderung. Die jetzige Ausweitung der Impfempfehlung ruft bei den Familien viele Fragen und Unsicherheiten hervor. Sie gilt für Kinder mit Vorerkrankungen. Aber auch alle anderen Kinder dieser Altersgruppe können geimpft werden, wenn dies seitens der Eltern und Kinder gewünscht ist. Daher ist es umso wichtiger, Eltern und Sorgeberechtigten einen barrierefreien Zugang zu qualitätsgesicherten Informationen zu bieten“, sagt Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer. Die kostenlose Hotline mit medizinisch geschultem Personal stehe uneingeschränkt allen Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland rund um die Uhr zur Verfügung unter

Telefon 0800 84 84 111

Aufklärungsbedarf zur Corona-Schutzimpfung hält an

Die Erweiterung der Hotline sei ein wichtiger Schritt, um die im Januar 2020 begonnene Aufklärungsarbeit der Barmer zu allen Fragen rund um die Corona-Pandemie fortzuführen. Mehr als 70.000 Anruferinnen und Anrufer hätten dieses Angebot seit dem Start der Hotline genutzt. „Der Informationsbedarf der Bevölkerung ist nach wie vor sehr hoch. Im Hinblick auf die Ausweitung der Impfempfehlung auf Kinder und das derzeitige Infektionsgeschehen wird dies auch noch einige Zeit so bleiben“, so Straub.

Alle wichtigen Antworten zum Thema Corona unter: www.barmer.de/coronavirus

Montag, 22. November 2021

Alle wichtigen Informationen zur Booster-Impfung

Kostenlose Hotline der Barmer steht allen zur Verfügung 

 

Foto: BARMER

Die Ständige Impfkommission (STIKO) spricht sich für Corona-Auffrischimpfungen für alle Menschen ab 18 Jahren aus. 

Die Barmer hat dazu eigens eine Hotline geschaltet, die alle Fragen zu diesen sogenannten Booster-Impfungen beantwortet. 

Die kostenlose Hotline steht uneingeschränkt allen Bürgerinnen und Bürgern unter der Rufnummer 

                                          0800 84 84 111  

 rund um die Uhr zur Verfügung.

 

Medizinexpertinnen und -experten geben hier alle wichtigen Informationen rund um das Thema Impfungen gegen Covid-19. „Mit der Ausweitung des Personenkreises für die Booster-Impfungen steigt der Informationsbedarf in der Bevölkerung. Wir wollen mit unserer Hotline die Menschen fachkundig informieren und einen Beitrag leisten, damit mit zusätzlichen Impfungen der sich verschärfenden Corona-Pandemie wirkungsvoll entgegengetreten werden kann“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Barmer, Prof.Dr. Christoph Straub. 

Mit der Impfhotline setze die Barmer ihre vor fast zwei Jahren begonnene Aufklärungsarbeit zum Thema „Corona“ fort. Bereits im Januar 2020 sei die erste Krankenkassen-Hotline für alle Bundesbürgerinnen und Bundesbürger geschaltet worden. Fast 65.000 Anruferinnen und Anrufer hätten dieses Angebot bereits genutzt.

Mehr zur Booster-Impfung unter: www.barmer.de/a007202
Mehr zum Thema Corona unter: www.barmer.de/a005172

Dienstag, 13. April 2021

Ist es die Allergie oder doch Corona?

Heuschnupfen und Asthma auf dem Vormarsch – Kein höheres Risiko bei Impfung gegen Covid-19



Der Kälteeinbruch in den vergangenen Tagen hat das Pflanzenwachstum zwar ausgebremst, doch wenn die Temperaturen nun wieder steigen, nehmen auch Pollen wie Birke und Ulme so richtig Fahrt auf. Asthmatiker und Heuschnupfengeplagte sind verunsichert: Kommen Niesattacken, Reizhusten und Abgeschlagenheit von der Allergie oder ist es vielleicht doch Corona? Habe ich mit einem besonders schweren Verlauf von Covid-19 zu rechnen? Vertrage ich die Impfung überhaupt? Fakt ist: Es gibt immer mehr Allergiker. Laut Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse stieg die Zahl der Versicherten mit allergischem Asthma von 2009 auf 2019 bundesweit um rund 23 Prozent, in der Generation 50 plus sogar um fast 58 Prozent. Auch beim pollenbedingten Schnupfen stiegen die Diagnosen in der Altersgruppe der 50-Jährigen überproportional an – um rund 32 Prozent (im Schnitt um rund 6 Prozent).

Bundesweit leiden rund 150.000 KKH-Versicherte unter Heuschnupfen beziehungsweise allergischem Asthma, also rund jeder Zwölfte. Für diejenigen, die mit Blick auf Corona nun umso mehr um ihre Gesundheit fürchten, hat KKH-Apotheker Sven Seißelberg gute Nachrichten: „Ein pollenbedingter Schnupfen erhöht nicht das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf von Covid-19.“ Auch für allergische Asthmatiker gibt Seißelberg Entwarnung – zumindest, wenn die Lungenfunktion noch nicht eingeschränkt ist, die Betroffenen gut auf ihre Medikamente eingestellt sind und diese regelmäßig nehmen. Auch bezüglich einer Impfung bestehe kein erhöhtes Risiko, wenn Patienten an Heuschnupfen oder allergischem Asthma leiden. Da Allergien aber häufig mit weiteren Unverträglichkeiten einhergehen, sollten sich Betroffene vor einer Impfung mit dem behandelnden Arzt abstimmen, vor allem, wenn nach einer anderen Impfung bereits eine allergische Reaktion aufgetreten ist. Gleiches gilt bei einer bekannten Allergie auf Medikamente.

Kommt es vor einer Impfung doch noch zu einer Infektion mit dem Corona-Virus, lässt sie sich leicht von einer Allergie unterscheiden. Zwar leiden sowohl Pollenallergiker und Asthmatiker als auch Corona-Infizierte häufig unter Atemnot. Doch während Covid-19 darüber hinaus fast immer mit Fieber und einem trockenen Husten einhergeht, haben Allergiker in erster Linie mit juckenden Augen- und Nasenschleimhäuten, tränenden Augen, Niesreiz und Schnupfen zu kämpfen. „Wer dennoch unsicher ist, sollte sich in jedem Fall testen lassen“, rät Seißelberg.

Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit mehr als 1,6 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter kkh.de/unternehmen/kurzportraet.

Donnerstag, 7. Januar 2021

Grippeschutzimpfung macht auch jetzt noch Sinn

Influenza: Jetzt noch impfen lassen 

 

Frank Eickmann, Pressesprecher des LAV
Quelle/Copyright:© LAV

  

 
Stuttgart – Der Höhepunkt der Influenzasaison kommt erfahrungsgemäß im Januar und im Februar eines Jahres. Für die wichtige Grippeschutzimpfung ist es deshalb auch heute noch nicht zu spät, denn der Impfschutz ist etwa 10 bis 14 Tage nach der Impfung vollständig aufgebaut. Deshalb rät der Landesapothekerverband Baden-Württemberg Spätentschlossenen, sich noch möglichst schnell gegen Influenza impfen zu lassen. Die Impfung bietet dann für 6 bis 12 Monate Schutz vor einer Infektion mit Grippeviren.

Im November und Dezember mussten die baden-württembergischen Apotheken ihre Kunden und die Hausärzte immer wieder vertrösten, weil die Hersteller ihre Impfstoffe nicht ausreichend und schnell genug liefern konnten oder sogar bereits ausverkauft waren. Erst im Dezember wurden dann rund sechs Millionen Impfdosen der sogenannten Nationalen Impfreserve freigegeben. „Diese Menge hätten wir besser bereits im November gehabt, als die Nachfrage sehr hoch war“, erklärt Frank Eickmann, Pressesprecher des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg. Aber: Viele Apotheken meldeten aktuell, dass sie zum Abschluss der Impfsaison jetzt im Januar wieder gut bevorratet sind. „Für die wichtige Grippeschutzimpfung ist es auch im Januar noch nicht zu spät und es gibt wieder Impfstoff“, schildert Eickmann.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt vor allem für Menschen ab 60 Jahren eine jährliche Grippeimpfung. Bei älteren Menschen ist das Risiko eines schweren Verlaufs der Krankheit erhöht, sodass es durch die Influenza auch zu Lungenentzündungen oder Herzinfarkten kommen kann. Auch bei Menschen mit Vorerkrankungen ist das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs erhöht. Dazu gehören zum Beispiel Menschen mit chronischen Erkrankungen der Atemwegsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten, Diabetes und andere Grundleiden. Ebenso sollten sich Schwangere ab der 13. Schwangerschaftswoche, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal gegen Grippe impfen lassen. Wer beispielsweise im Beruf mit vielen verschiedenen Menschen zusammenkommt oder mit jemandem aus einer Risikogruppe zusammenlebt, sollte sich ebenfalls impfen lassen, um eine Ansteckung zu vermeiden.

„Bis auf wenige begründete Ausnahmen ist die Grippeschutzimpfung aber nicht nur diesen Patientengruppen, sondern allen Bürgerinnen und Bürgern zu empfehlen“, erklärt Eickmann. Gerade in der Corona-Pandemie hilft eine möglichst hohe Durchimpfungsrate auch, Engpässe in Krankenhäusern zu vermeiden. In Baden-Württemberg übernehmen die Gesetzlichen Krankenversicherungen die anfallenden Kosten für die Grippeschutzimpfung für alle dort versicherten Menschen.