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Donnerstag, 8. Januar 2026

ABDA lehnt höhere Arzneimittel-Zuzahlungen entschieden ab

Die ABDA appelliert an die Bundesregierung, von höheren Zuzahlungen abzusehen

 

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) bringt höhere Zuzahlungen für Arzneimittel ins Gespräch, um die gesetzlichen Krankenkassen finanziell zu entlasten. Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände lehnt diesen Vorschlag entschieden ab.

„Wir stehen fest an der Seite der Patientinnen und Patienten. Gesundheit darf keine Frage des Geldbeutels sein“, erklärt ABDA-Präsident Thomas Preis. „Höhere Zuzahlungen bergen die reale Gefahr, dass sich viele Menschen medizinisch notwendige Arzneimittel aus finanziellen Gründen nicht mehr leisten können.“ Die Folge wären Therapieabbrüche, eine Verschleppung von Erkrankungen und am Ende höhere Kosten für das Gesundheitssystem – statt der erhofften Entlastung der Krankenkassen.

Auch für die Apotheken hätte eine Erhöhung der Zuzahlungen gravierende Folgen. „Die Apotheken vor Ort sollen erneut als Inkassostelle herhalten“, so Preis. „Schon heute tragen wir die Kosten für Kartenzahlungen selbst und erleben regelmäßig Ausfälle beim Einzug von Zuzahlungen.“ Steigende Zuzahlungen würden den bargeldlosen Zahlungsverkehr weiter erhöhen – ebenso wie das finanzielle Risiko für die Apotheken. „Das lehnen wir ab.“

Zuzahlungen kommen ausschließlich den Krankenkassen zugute. „Wenn die Politik an diesem Instrument festhält, dann müssen die Krankenkassen die Zuzahlungen auch selbst bei ihren Versicherten einziehen“, fordert Preis. „Es kann nicht sein, dass Apotheken zusätzlich belastet werden, während ihre wirtschaftliche Situation ohnehin angespannt ist.“

Die ABDA appelliert an die Bundesregierung, von höheren Zuzahlungen abzusehen und stattdessen nachhaltige, solidarische Lösungen zur Finanzierung des Gesundheitssystems zu entwickeln – ohne Patientinnen und Patienten sowie Apotheken weiter unter Druck zu setzen.

Dienstag, 26. August 2025

Apothekenzahl sinkt weiter

Ein Ende des Negativtrends ist nicht erkennbar

Die Zahl der Apotheken sinkt weiter sehr deutlich. Zur Jahresmitte 2025 gab es nur noch 16.803 Apotheken in Deutschland – das sind 238 Apotheken weniger als zum Jahresende 2024 (17.041). Den 271 Schließungen in den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 stehen nur 33 Neueröffnungen gegenüber. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024, als der Rückgang der Apothekenzahl bei 283 Betriebsstätten lag, hat sich die Dynamik im laufenden Jahr zwar leicht abgeflacht, zeigt aber weiterhin klar nach unten. Das ergibt eine aktuelle Erhebung der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände auf Basis von Zahlen der Landesapothekerkammern. Allein in den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der Apotheken um fast 2.000 Betriebsstätten gesunken. Das ist ein Verlust von mehr als 10 Prozent (Ende 2020: 18.753 Apotheken). Ein Ende des Negativtrends ist nicht erkennbar.

Wo Apotheken verschwinden, kommen Probleme 

„Die Zahl der Apotheken geht weiter zurück – und für viele Menschen werden deshalb die Wege zur nächsten Apotheke immer weiter“, sagt ABDA-Präsident Thomas Preis: „Wo Apotheken verschwinden, kommen Probleme. Die Apotheken sind unverzichtbare, wohnortnahe Zentren der Gesundheit. Ohne sie dünnt die Arzneimittelversorgung für Millionen Patientinnen und Patienten aus. Die Botendienste der übriggebliebenen Apotheken schließen zwar die größer werdenden Versorgungslücken, aber für die Zukunft der Gesundheitsversorgung braucht Deutschland starke Apotheken. Ob Impfungen oder Prävention – Apotheken werden auch mit Blick auf die die demographische Entwicklung und den medizinischen Fortschritt immer wichtiger, denn sie sind insbesondere für ältere Menschen in einem zunehmend digitalisierten Versorgungssystem oft der erste und einzige persönliche Ansprechpartner.“

Preis hat klare Forderungen: „Die Politik hat erkannt, dass die Apotheken seit Jahren chronisch unterfinanziert sind. Deshalb steht im Koalitionsvertrag der schwarz-roten Bundesregierung, wie dies geändert werden kann. Das angekündigte Apothekenreformgesetz muss deshalb rasch umgesetzt werden, jede Verzögerung führt zu noch mehr Apothekenschließungen zum Nachteil der Bürgerinnen und Bürger. Zugleich unterbreiten die Apothekerinnen und Apothekern mit dem neuen Positionspapier ‚In eine gesunde Zukunft mit der Apotheke‘ gesundheitspolitische Vorschläge, welche Versorgungsaufgaben die Apotheken vor Ort zukünftig übernehmen können, um Patienten noch umfassender zu versorgen. Darüber möchten wir mit der Politik, den Akteuren im Gesundheitswesen sowie den Patientinnen und Patienten ins Gespräch kommen.“

Montag, 27. Januar 2025

Apothekensterben hält an

Baden-Württemberg verliert 2024 weitere 70 Apotheken

 


Die Apothekenlandschaft in Baden-Württemberg steht vor großen Herausforderungen: 2024 mussten 70 Apotheken schließen, während nur 4 Neugründungen erfolgten. Besonders in ländlichen Regionen gefährdet dieser besorgniserregende Trend die wohnortnahe Arzneimittelversorgung, warnt die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg und fordert Maßnahmen der Politik.

Die Zahl der Apotheken in Baden-Württemberg ist auch im Jahr 2024 weiter gesunken.  Insgesamt mussten 70 Apotheken ihre Türen für immer schließen, während lediglich 4 neue Apotheken eröffnet wurden. Damit hat sich die Geschwindigkeit der Apothekenschließungen im Vergleich zu 2023 ein wenig verringert. Die Entwicklungen sind jedoch weiter dramatisch und setzen den besorgniserregenden Trend der letzten Jahre fort. Mit 2152 Apotheken zum Ende des Jahres 2024 ist die Anzahl der Apotheken in den letzten 15 Jahren um über 20% geschrumpft.

„Diese Zahlen müssen ein Weckruf für die Politik sein“, betont Dr. Martin Braun, Präsident der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg. „Die kontinuierliche Abnahme der Apotheken gefährdet nicht nur die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln, sondern stellt auch eine enorme Mehrbelastung für die verbleibenden Apotheken dar.“

Besonders betroffen sind ländliche Regionen, in denen Apotheken als wichtige Anlaufstellen für Gesundheitsfragen und persönliche Beratung fungieren. Insbesondere in Notfällen wird dort die Versorgung herausfordernder. Die Wege zur nächsten Notdienstapotheke dürften künftig länger werden, wenn immer mehr Apotheken für immer schließen müssen. Leidtragende sind die Patient:innen. „Die Schließungen sind eine klare Folge der anhaltenden wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen, mit denen Apothekerinnen und Apotheker konfrontiert sind. Wir brauchen dringend eine wesentlich bessere finanzielle Basis für die Apotheken vor Ort, um dem Apothekensterben entgegenzuwirken und die wohnortnahe Versorgung der Menschen zu sichern“, fordert Dr. Braun.

Die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg betont, dass die über dreizehntausend Apothekerinnen und Apotheker im Land mit ihrem intensiven Einsatz einen entscheidenden Beitrag zur Akutversorgung der Bevölkerung leisten. Sie warnt jedoch vor möglichen Verschlechterungen und appelliert an die Politik, die Rahmenbedingungen für Apotheken dringend zu verbessern. Zu den notwendigen Maßnahmen zählen unter anderem die längst überfällige Anpassung des seit zwanzig Jahren nahezu unveränderten Honorars für die apothekerlichen Leistungen, eine angemessene finanzielle Anerkennung der pharmazeutischen Dienstleistungen und eine Entbürokratisierung des Apothekenalltags. Nur mit einem Sofort-Programm kann verhindert werden, dass noch viel mehr Apotheken schließen und sich die Versorgungslage weiter zuspitzt.

Montag, 6. Februar 2023

Größter jährlicher Verlust an Apotheken in der Geschichte der Bundesrepublik

Zahl der Apotheken nur noch knapp über 18.000

 


Die Zahl der Apotheken in Deutschland ist zum Jahresende 2022 um 393 auf 18.068 Betriebsstätten gesunken. Das ist der größte jährliche Verlust an Apotheken in der Geschichte der Bundesrepublik. Dabei ist nicht nur die Zahl der selbständigen Apothekerinnen und Apotheker zurückgegangen (-363), sondern erstmals auch die Zahl der von ihnen betriebenen Filialen (-30). Das zeigt eine Auswertung der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, die auf den Meldungen der Landesapothekerkammern in allen 16 Bundesländern beruht. Die Apothekendichte in Deutschland liegt bei 22 Apotheken pro 100.000 Einwohnern und damit weit unter dem europäischen Durchschnitt von 32.

„Immer mehr Apotheken machen dicht. Das ist ein schmerzlicher Verlust für viele Patientinnen und Patienten, für die der Weg zur nächsten Apotheke nun länger wird“, sagt ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening: „Viele Inhaberinnen und Inhaber geben auf, weil sie nicht genug qualifiziertes Personal oder keine Nachfolge zur Übernahme ihrer Apotheke finden. Die Basis der Arzneimittelversorgung in Deutschland wird somit langsam unterspült.“ Overwiening weiter: „Wenn so viele selbständige Apothekerinnen und Apotheker ihre Apotheke aufgeben müssen, ist das schon schlimm. Wenn jetzt aber auch erst vor wenigen Jahren eröffnete Filialapotheken schließen müssen, zeigt das, wie eng die wirtschaftliche Situation ist.“

Overwiening sagt: „Um die Arzneimittelversorgung in Zukunft flächendeckend zu sichern, müssen Politik und Gesellschaft gegensteuern. Für die Apotheken brauchen wir mehr Nachwuchs, also junge Menschen, die dort gerne arbeiten wollen und später auch bereit sind, eine Apotheke zu leiten und zu übernehmen. Die Politik muss unbedingt verlässliche Rahmenbedingungen für den Apothekenbetrieb schaffen und den Abbau bürokratischer Lasten vorantreiben. Die Erhöhung des Kassenabschlags und die damit einhergehende Absenkung des Apothekenhonorars für zwei Jahre bewirkt leider genau das Gegenteil. Apotheken brauchen Wertschätzung und stabilisierende Perspektiven, keine Zwangsmaßnahmen.“

Sonntag, 4. Juli 2021

Apotheken schon jetzt auf flächendeckenden Start des E-Rezeptes im Januar 2022 vorbereitet

Ab 01. Januar 2022 wird nur noch E-Rezept ausgestellt

Foto: © ABDA

Deutschlands Apotheken sind bestens auf das elektronische Rezept vorbereitet. Mehr als 90 Prozent der Apotheken vor Ort sind schon jetzt mit den notwendigen Komponenten der Telematik-Infrastruktur (TI) ausgestattet – dazu zählen ein sicherer Router (Konnektor), die Institutionenkarte (SMC-B) und der Heilberufsausweis (HBA). 

Für die meisten Patientinnen und Patienten wird das E-Rezept erst zum 1. Januar 2022 als gesetzliche Pflichtanwendung relevant, wenn Arztpraxen bundesweit nur noch E-Rezepte und keine analogen Rezepte mehr ausstellen können. Für die rein digitale Verwaltung des E-Rezepts brauchen Patientinnen und Patienten die bundeseinheitliche E-Rezept-App der gematik, ein NFC-fähiges Smartphone (NFC = Near Field Communication, ein Standard zur kontaktlosen Datenübertragung) sowie eine NFC-fähige Gesundheitskarte inklusive PIN von ihrer Krankenkasse. Alternativ können Sie aber auch einen Papierausdruck des jeweiligen E-Rezept-Schlüssels erhalten und ebenso in der Apotheke einlösen. 

Schon im zweiten Halbjahr 2021 wird das E-Rezept in der Fokusregion Berlin-Brandenburg von 120 Apotheken, 50 Arztpraxen sowie gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten getestet. Die Erkenntnisse aus der Testregion fließen in den bundesweiten Roll-Out zum Jahresende 2021 ein.

95 Prozent der Deutschen wissen nicht, dass das E-Rezept im nächsten Jahr eingeführt wird

„Die Apothekerschaft begrüßt das E-Rezept. Jede Apotheke vor Ort wird ab 2022 auch online erreichbar und ansprechbar sein. Damit machen die Apotheken vor Ort neben dem physischen Kontakt ein zusätzliches Angebot“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Das E-Rezept erleichtert die Kommunikation mit der Apotheke. Es kann die Arzneimittelversorgung gerade auch in Kombination mit dem Botendienst der Apotheke vor Ort noch schneller und bequemer machen. 


Allerdings werden wir alle zusammen wachsam sein, damit bewährte Verbraucherschutznormen wie die freie Apothekenwahl der Patientinnen und Patienten und die strikte Trennung von Verschreibung und Abgabe von Arzneimitteln nicht unterlaufen werden.“ Overwiening weiter: „Die Menschen wissen derzeit noch sehr wenig über das E-Rezept. Deshalb werden wir in den nächsten Monaten viel Aufklärung leisten. Wir Apotheken vor Ort sorgen dafür, dass die apothekerliche Beratung zu und Versorgung mit Arzneimitteln auch mit dem E-Rezept verlässlich bleiben.“ Laut einer aktuellen Umfrage von KANTAR zum Tag der Apotheke wissen 95 Prozent der Deutschen nicht, dass das E-Rezept im nächsten Jahr eingeführt wird.

Freitag, 4. Juni 2021

Umfrage zeigt: Patienten wissen wenig über E-Rezept

63 Prozent der Erwachsenen haben noch gar nichts vom E-Rezept gehört



Wenige Monate vor der flächendeckenden Einführung des elektronischen Rezepts im Januar 2022 wissen die Deutschen noch sehr wenig über den Nachfolger des rosa Papierrezepts. 63 Prozent der Erwachsenen haben noch gar nichts vom E-Rezept gehört. Wann es eingeführt wird, wissen sogar 95 Prozent nicht. Drei von vier Deutschen möchten ihre Medikamente auch weiterhin gerne persönlich in der Apotheke vor Ort abholen. Weitere 9 Prozent können sich vorstellen, ein E-Rezept an ihre Apotheke zu schicken und deren Botendienst für die Belieferung in Anspruch zu nehmen. Das ergab eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts KANTAR im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände unter 1.000 Deutschen anlässlich des Tags der Apotheke am 7. Juni. Der Tag der Apotheke findet seit 1998 statt, um die Leistungen der Apotheken öffentlich darzustellen.

69 Prozent der Befragten sehen die Papiereinsparung als wichtigsten Vorteil des E-Rezepts. Andererseits befürchten 48 Prozent, dann keine ausreichende Beratung mehr in der Apotheke zu bekommen. „Wir sehen, dass die Menschen noch extrem wenig über die Einführung des E-Rezepts und seine Vorteile wissen. Da kommt in den nächsten Monaten sehr viel Aufklärungsarbeit auf uns zu. Wir müssen den Menschen die völlig unbegründete Furcht nehmen, Beratung und Versorgung würden mit dem E-Rezept schlechter werden. Das Gegenteil wird der Fall sein, weil Patienten ja noch einfacher mit ihrer Apotheke kommunizieren und noch schneller versorgt werden können“, sagt ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening zu den Umfrageergebnissen. 

Technisch seien die Apotheken bestens auf den Roll-Out des E-Rezeptes vorbereitet. „Schon jetzt sind neun von zehn Apotheken an die Telematikinfrastruktur angeschlossen und ‚E-Rezept-ready‘. Bis zum bundesweiten Pflichtbetrieb ab 1. Januar 2022 werden alle Betriebe soweit sein. Jede Apotheke vor Ort wird künftig mit der kostenlosen E-Rezept-App der gematik auch online ansprechbar sein. Das ist ein zusätzliches Angebot neben dem analogen, physischen Kontakt zur Apotheke. Egal ob digital oder analog, die Betreuung unserer Patienten wird immer eine ganz persönliche bleiben. Die Umfrage zeigt, dass die Menschen auch in Zukunft gerade auf diese persönliche Betreuung nicht verzichten wollen.“

Montag, 26. April 2021

Apotheken vor Ort leisten Notdienste auch während Ausgangsbeschränkungen

Nächtlicher Besuch einer Apotheke im Notdienst bleibt möglich


© ABDA

Auch während der Ausgangsbeschränkungen bleiben Notdienst leistende Apotheken geöffnet. Der spät abendliche oder nächtliche Besuch einer Apotheke im Notdienst bleibt möglich. „Die Apotheken sind in Notsituationen unverzichtbar für die Arzneimittelversorgung. Sei es, weil nachts Rezepte aus dem ärztlichen Notdienst beliefert werden müssen, oder weil Patientinnen oder Patienten nachts dringend rezeptfreie Arzneimittel brauchen. 

Wenn jemand nachts zur Notdienst leistenden Apotheke unterwegs ist, ist dies rechtlich zulässig“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

Das ‚Vierte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite‘ ist am 24. April in Kraft getreten. Dort sind unter anderem Ausgangsbeschränkungen sowie deren Ausnahmen geregelt. Eine dieser Ausnahmen ist die Abwendung von Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum, insbesondere bei medizinischen Notfallen.